Playa de las Teresitas
Erreichbarkeit:
über TF1 und TF5 auf die TF11 bis San Andrés durch den hellen Sand nicht zu übersehen, am besten am Ende des Strandes parken
Ein-/Ausstieg:
unproblematisch, da über den Strand
Meeresbewohner:
Marmorbrassen, Goldbrassen, Schollen, Seeigel, Seespinnen, Meerpfauen, evtl. kleine Baracudas, Neon-Riffbarsche,
Bodenbeschaffenheit:
feinsandig
Kinderfreundlich:
ja
Tauchbericht:
Die Playa de las Teresitas war die persönliche Überraschung. Der Strand wurde künstlich mit hellem, feinen Saharasand aufgeschüttet und ist mit langen Steinddämmen eingefasst. Dadurch war es bisher bei jedem Besuch sehr ruhig. Schon beim Einstieg staunte ich nicht schlecht, welcher Fischreichtum sich an diesem Badestrand direkt zwischen den Füssen der Badenden tummelt. Im feinen Sand am linken Wellenbrecher fanden wir Schollen, kleine Schwärme von Goldbrassen zogen ruhig ihre Bahnen und liessen sich auch nicht von uns stören. Direkt am Wellenbrecher kam ich aus dem staunen dann nicht mehr heraus. überall gab es neues zu entdecken. Hier machte ich die erste Erfahrung mit der kanarischen Fischwelt und ihrer Zutraulichkeit. Also ab in Richtung Wellenbrecherspitze.
Doch hier sollte man den Kopf öfter mal aus dem Wasser heben, da an dem Durchlass durch die Steindämme auch die Wasserfahrzeuge hindurchfahren.


Doch dann kam der echte Hammer. Grosse Fischschwärme überalll. Sie laden einen förmlich dazu ein, durch sie durch oder mit ihnen zu schwimmen. Sie kennen keine Scheu!! Auf den Steinen unter einem beobachten Seespinnen das muntere Treiben, überall findet man Seeigel. Es war grandios. Es ist nur sehr schade, dass wir noch nicht alle Fische bestimmen können, da wir diese grossartige Welt unter dem Meer gerade erst anfangen zu erforschen.
Die Aussenseite offenbarte dann die sanft abfallende Küste mit Blick in den offenen Ozean. Auch hier war alles um einen lebendig. Jedoch ist der Reichtum an Fisch nicht so gross wie direkt an der Spitze. Dafür findet man umso mehr schwarze Seeigel. Alles ist voll davon. Die Dünung wog uns sanft hin und her, was recht amüsant war, da es dem Sand unter uns genauso erging. Sah echt lustig aus. Auf jeden Fall besuchen!!!

















